Dreizehn Mädchen. Und als dann das 14. Kind...
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hinzugefügt: 2026-01-13 04:24:07
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Dreizehn Mädchen. Und als dann das 14. Kind kam, schaute plötzlich ein ganzes Land hin.
1954 wurde eine Familie aus Pittsfield im US-Bundesstaat Maine über Nacht bekannt: Nach dreizehn Töchtern bekamen Mr. und Mrs. Brooks endlich ihr erstes und einziges Kind als Junge – Leslie Benjamin.
Alle waren überrascht. Selbst die Eltern hatten schon alles in Rosa vorbereitet, weil wieder jeder mit einem Mädchen gerechnet hatte. Doch diesmal war es anders. Zeitungen griffen die Geschichte auf, weil sie so selten war – und weil sie etwas auslöste, das man sofort versteht: dieses Staunen, wenn das Leben seine eigenen Regeln schreibt.
Der Vater machte später einen Spruch, der überall zitiert wurde: Jetzt, wo er einen Sohn habe, hoffe er, es sei dann auch wirklich genug.
Und dann waren da die dreizehn Schwestern. Für Leslie war er nicht einfach nur "das Baby". Er war der kleine Bruder, auf den sie so lange gewartet hatten. Jede wollte ihn halten, jede wollte ihn beschützen, jede wollte dazugehören. Auf den Fotos aus dieser Zeit sieht man ihn wie einen winzigen König, umringt von lächelnden Gesichtern und vorsichtigen Händen.
Sie lebten nicht im Luxus, sondern in einem umgebauten Schulhaus. Aber genau das macht die Geschichte bis heute so stark: Sie hatten vielleicht weniger Dinge – aber sie hatten etwas, das man nicht kaufen kann.
Liebe wird nicht weniger, wenn man sie teilt. Sie wird mehr.
Weniger Zeug. Mehr Liebe.
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