Über 100 Jahre alte Methode: Regenwasser in einem Fass filtern..
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hinzugefügt: 2026-01-05 09:40:02
Kommentar (12)
tags: alte fass wasser garten
Über 100 Jahre alte Methode: Regenwasser in einem Fass filtern.
Die Regenwasserfilterung mit einfachen Materialien ist eine bewährte Methode, um sauberes Wasser für den Garten oder die Haushaltsnutzung zu gewinnen.
1) Den richtigen Filter einrichten.
Verwende einen Tuchfilter, um grobe Verunreinigungen im Regenwasser zu entfernen. Der Filter wird direkt am Einlass des Fasses angebracht.
2) Holzkohle als Adsorptionsmaterial.
Holzkohle hilft dabei, organische Verunreinigungen zu binden und verbessert die Wasserqualität. Platziere eine Schicht Holzkohle im Fass.
3) Sand für zusätzliche Filtration.
Schichte Sand unter die Holzkohle, um kleinere Partikel zu filtern und das Wasser weiter zu klären.
4) Wasser ablassen.
Das gefilterte Wasser wird am unteren Ende des Fasses durch ein Rohr abgelassen, sodass nur sauberes Wasser übrig bleibt.
Diese Methode ist eine umweltfreundliche, kostengünstige Möglichkeit, Regenwasser zu filtern und für verschiedene Zwecke zu nutzen.
Kommentare
2026-01-04 12:52:22 von ano_9919
Beim Fallen durch die Atmosphäre nimmt Regen Staub, Ruß, Pollen, Mikroorganismen und Luftschadstoffe (z.B. Stickoxide, Schwefeldioxid, Ozon) auf.
In Industrie- oder Großstadtnähe können zusätzlich Schwermetalle, organische Schadstoffe und Feinstaubpartikel eingetragen werden.
Direkt aus einem sauberen, weiten Gebiet (fern von Industrie, Verkehr, Vulkanasche etc.) kann Regenwasser chemisch recht „sauber“ sein, ist aber trotzdem nicht steril und enthält Mikroorganismen.
Sobald Regenwasser Dächer, Rinnen, Fässer oder den Boden berührt, kommen organische Stoffe, Vogelkot, Laub, Biofilme und weitere Keime dazu; ohne Aufbereitung ist es daher nicht als Trinkwasser geeignet.
Fachgerecht geplante Regenwassernutzungsanlagen (Filter, Sedimentation, geschlossene Tanks) liefern zwar klares, farbloses und meist hygienisch unbedenkliches Wasser, aber nur für Zwecke wie WC-Spülung, Wäsche oder Garten – nicht als offizielles Trinkwasser.
2026-01-05 09:52:23 von ano_2157
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2026-01-05 10:27:18 von ano_3189
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2026-01-05 13:08:19 von ano_2157
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2026-01-05 10:43:39 von ano_1746
Alles schön beschrieben - nur beim Punkt "Schichte Sand unter die Holzkohle" habe ich meine Schwierigkeiten ........ ;-)
2026-01-05 12:00:23 von ano_2154
stell dir mal vor - der Regen käme ungefiltert in den Garten ...
wie normal wäre das denn ?
2026-01-05 12:08:35 von SoMan
Drei Prinzipien der Filtration in einem System:
Tuchfilter: Wie ein Nudelsieb, eine reine mechanische Abtrennung
Holzkohle: Adsorption an hohen spezifischen Oberflächen
Sand: Tiefenfiltration.
Verfahrenstechnik, heute maximal Bachelor-Level.
2026-01-05 16:39:28 von Katana_de_Beste
Und wie lang kann man diesen Aufbau so nutzen? Für 100 Liter? 500? Denn irgendwann ist mal die Filterkapazität des Sandes und auch der Kohle hinfällig und schreit nach Erneuerung. Davon steht da nichts.
Außerdem ist das wieder so hochintellentes KI-Bild. Bei hohen Wolken und eigentlich schönem Wetter sprudelt es nur aus dem Fallrohr. Ja, klar. Außerdem müsste der obere Bereich der Tonne bei diesem Wassereinlass in einer Minute voll sein, heißt also, man müsste eine überlaufende Tonne sehen. Das ist nämlich wahrscheinlicher.
2026-01-05 22:38:15 von ucan
Links mal wieder ein bescheuertes KI Bild. Wasser läuft in die Tonn ohne Niederschlag bei blauen Himmel.
2026-01-06 02:56:07 von 28.000
Sand oder besser Kies entsäuert das Wasser zusätzlich zur Filterung. Nur mit dem Fass wird das nix, wie die Kollegen schon geschildert haben.
Im Wasserwerk funktioniert die Aufbereitung von Trinkwasser im Prinzip genauso. Chlordosierung erschlägt im Notfall den Rest. Übrigens aktuell (Berliner Stromterroranschlag): Ohne Strom funktioniert heute keine Trinkwasserversorgung. Fragt mal euren Wasserversorger, welche Notstromversorgung er vorhält. Anschließend geht ihr in den Supermarkt und kauft ein paar Sixpacks stilles Wasser.
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