Sollten körperlich Arbeitende früher in Rente...
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Kommentar (20)
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Sollten körperlich Arbeitende früher in Rente dürfen als Büroangestellte?
Kommentare
2026-07-06 10:52:07 von ano_4475
Natürlich. Allerdings sollten alle, die über die Rente diskutieren, erst einmal min. 10 Jahre Tätigkeit als Bauarbeiter, Stahlarbeiter, Bergleute, Landwirte oder entsprechebndes nachweisen!
2026-07-06 12:00:09 von panther59
Und wer meint, über Rente für Büroangestellte diskutieren zu wollen, sollte erstmal 10 Jahre lang täglich den ganzen Tag am Computer gearbeitet haben oder einer Hotline.
2026-07-06 20:32:54 von ano_8192
2165:
Sitzende Tätigkeit ist für den Stütz- und Bewegungsapparat schädlicher als mäßige körperliche Belastung.
2026-07-06 12:48:02 von ano_1215
Die Spaltung des Landes läuft wie geschmiert. Man kann sich nur wundern
2026-07-06 13:53:57 von ano_4245
"Divide et Impera" wussten schon die Römer. "Komisch", dass die Hetze immer aus einer Ecke kommt.
2026-07-06 13:01:58 von Wolke
Ein Teufelskreis ist, wenn Leute, die noch nie richtig gearbeitet haben, über das Leben von Leuten entscheiden, die jeden Tag zur Arbeit gingen.
2026-07-06 13:38:06 von ano_3197
nö. Aus mehreren Gründen:
1. Sie haben sich schon in der Schule nie hervorgetan und sind auch später nicht unbedingt die Reißer gewesen.
2. Ja, die Belastung ist eine andere, dennoch sind diejenigen, die psychisch fertig und nicht mehr arbeitsfähig sind, die aus den Büros, nicht die aus dem Bausektor. Ob man nun psychisch oder körrperlich zerschlissen wird, MUSS egal sein! Die heutige Arbeitslast in Büros ist kein Zuckerschlecken, auch wenn einige Vertreter von Punkt 1 dies glauben möchten.
3. Gleichbehandlung. Jeder Beruf soll ja schließlich gleichwertig sein und Regeln für alle gelten, nicht wahr?
2026-07-06 13:49:09 von ano_3130
@ano_3197: Jepp - alles gesagt !
Ich kenne beides Das erste 3tel körperliche Maloche mit entsprechenden "Folgen" seit dem "Büro" mit ordentlich Gehirnschmalz. Kenne Leute die mit 50 körperlich durch waren durch harte körperliche Arbeit und kenne auch "Büro-Leute" die mittlerweile geistig durch sind und Burn-Outs hatten und/oder Zwangs störungen entwickelt haben.
Das eine ist genauso beschissen wie das andere. Darum Gleichbehandlung.
2026-07-06 14:32:30 von ano_2402
Ich kenne auch beides. Durch Weiterbildung und erreichen von Titeln hab ich nun einen coolen Bürojob. Also ich möchte auf keinen Fall mehr handwerklich hart arbeiten müssen. Man muss aber auch bedenken, daß man sich schnell an vermeintlich "leichte" Arbeit gewöhnt - und wenn es dann plötzlich stressig wird, man sich entsprechend belastet/überfordert fühlt. Allerdings kann man das auch nicht pauschalisieren. Es gibt Leute, die sind einfach weniger belastbar - die sind einfach für diese Arbeit ungeeignet. Dann kommt es auch auf die Verteilung an: die einen bearbeiten 3 Aktenberge, während die anderen den halben Tag an der Kaffeemaschine stehen.
2026-07-06 19:04:30 von ano_3197
Gut, das Phänomen kennt man aus dem handwerklich-gewerblichen Bereich auch. Einige reißen richtig was und andere stehen nur rum, sind Läufer, die nie wirklich anpacken und immer nur so tun.
2026-07-06 14:42:30 von ano_3130
Diese Leute hast du auch in beiden Bereichen. Führt immer dazu das derjenige welcher was *wegschafft* egal ob als Handwerker oder Büromann immer noch mehr Arbeit bekommt weil die ja die "Kaffee-Trinker" mit "durchziehen". Meistens sind die "Wegschaffer" auch keine Laberer die ein Pony zum Mammut aufblasen können, so wie die "Kaffee-Trinker".
2026-07-06 16:32:42 von SoMan
45 Jahre ist für Arbeitnehmer mit Lehre und "Realschulabschluss" relativ leicht zu erreichen. Nach der 10ten Klasse ist man mit der Realschule fertig (oder verlässt das Gymnasium vorzeitig), ist etwa 16, macht dann eine Lehre und arbeitet danach als Geselle.
Heisst: Ab etwa 17 Jahren hat man wenigstens das Gehalt eines Lehrlings auf der Hand, 3 Jahre später (wenn man glatt durchkommt) das eines Gesellen. Früher kam noch etwa ein Jahr Bundeswehr dazwischen.
Gegenbeispiel Naturwissenschaftler: Abi mit 18, ein Jahr Bundeswehr damals, dann typisch 8-9 Semester bis zum Diplom. Dann ist man ohne Semester zu verlieren bereits 25. Einnahmen: Null. Promoviert man, kommen nochmal 4-5 Jahre je nach Fachrichtung dazu, halbe Stelle BAT2a damals (knapp über Sozialhilfe). Achja, und durfte BAFÖG anteilig zurückzahlen. Bis dahin: 6 rentenbeitragspflichtige Jahre, die Bundeswehr zählt auch. Mit 30 gibts dann das erste richtige Gehalt. Bleiben noch 39 Jahre um auf die "45" zu
2026-07-06 16:40:42 von skodayb
Mit 45 Beitragsjahren sollte jeder welcher Rentenbeträge gezahlt auch in Rente ohne Abzüge gehen können. Abgeschafft werden müssen Beitragszeiten anderer Systeme. Diese Ansprüche müssen auch da wo Beiträge geleistet wurden beantragt werden. Abgeschafft werden muss der vorzeitige Renteneintritt mit Abschlägen weil die Beitragszeiten noch nicht erfüllt sind.
2026-07-06 16:42:17 von ano_4564
Habe die letzten 16 Jahre als CNC-Bediener gearbeitet. Heißt: Maschine programmieren und dann die Teile bearbeiten. Sowohl körperliche als auch geistige Beanspruchung. Und ich bin trotzdem erst mit 67 in Rente gegangen. Meine Vorgänger waren alle schon mit 63 weg.
2026-07-06 18:28:50 von ano_5238
Manche Krankheiten fallen als Grund für Schwerbehinderung weg. Wegen "medizinischem Fortschritt". Das ist schön für Neuerkrankte. Wer schon seit 30 Jahren damit lebt und leidet, dem bringt das nichts! Schwerbehindert schreiben lassen und 2 Jahre früher in Rente wäre zumindest für mich eine lebenserhaltende Maßnahme! O.K. anders spart es Rente! :-o
2026-07-07 12:30:27 von ano_6971
Sollte jene, die darüber entscheiden, nicht erst einmal nachweisen das sie eine abgeschlossene Berufsausbildung haben und zudem nachweisen das sie mindestens zehn Jahre lang in dem Beruf gearbeitet haben?
Das würde belegen das sie überhaupt wissen wovon sie reden.
Selbiges sollte auch für Politiker gelten. Wählbar erst ab 30 und vorgenanntem Nachweis.
2026-07-16 11:57:07 von ano_9999
Nein, natürlich nicht.
Die meisten Handwerker sind doch mit 55 am Ende, weil sie am Wochenende irgendwo noch schwarz arbeiten und dem Körper dadurch die nötige Erholung verweigern.
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